Geheimnisse einer Zofe

"Hier decke ich endlich Mauds überaus bunte und spannende Vergangenheit auf. Ich kann es kaum erwarten, was die Leserinnen dazu sagen werden."

C. L. Potter zu ihrem Buch

Erscheint am 31. Oktober 2020

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Zum Inhalt

Kann Maud ihre Vergangenheit hinter sich lassen?

Südengland, Winter 1912. Lady Christabel ist voller Freude: Ihre Lieblingsautorin Winifred Ruteledge besucht das Herrenhaus Carrack Manor. Es gelingt der Lady, für sich und Maud eine Einladung zur Veranstaltung zu ergattern. Doch ihr Glück währt nicht lange: Wie aus dem Nichts tauchen lavendelfarbene Briefe mit dunklen Geheimnisse auf und vergiften die Atmosphäre im Herrenhaus. Bevor Maud und Lady Christabel herausfinden können, wer die Schreiben verfasst hat, gibt es ein Mordopfer.

Als der Inspector von Scotland Yard ihr sehr deutlich sagt, wie wenig er von Amateurdetektiven hält, fühlt Lady Christabel sich herausgefordert. Pech nur, dass sie nicht auf Maud verlassen kann, denn die Zofe muss sich ihrer Vergangenheit stellen.


Der neue Fall droht das Team aus Lady und Zofe zu entzweien.

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Leseprobe

Die Leseprobe ist Ende Oktober 2020 verfügbar. 

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Blick hinter die Kulissen

Bevor ich Maud und Lady Christabel erfand oder mich die Beiden fanden, kannte ich nur die Grand Dame des englischen Kriminalromans: Agatha Christie. Durch die Recherche für meine Reihe habe ich herausgefunden, dass es vor und neben Agatha Christie viele Autorinnen gab. Sie hatten zu ihrer Zeit einen ähnlich großen Einfluss, sind aber heute kaum noch bekannt.

Was ich wusste, war, dass Edgar Allen Poe die erste Kriminalgeschichte geschrieben hat. Was ich gelernt habe, war, dass eine Frau den ersten Detektivroman geschrieben hat. Es war die US-Amerikanerin Anna Katharine Green, deren „The Leavenworth Case“ (Der Fall Leavenworth) bereits 1878 erschienen ist. Interessanterweise wird er heute wieder aufgelegt, nachdem er lange Zeit vergessen war.

Anne Katherine Green war auch die Erste, die einem Polizeibeamten eine Amateurdetektivin, eine ältere Dame namens Miss Amelia Butterworth, zur Seite stellte. Mit diesem Kunstgriff kam die Autorin dem Wunsch des Publikums nach Detektivgeschichten, die Upstairs spielten, entgegen. Ein Polizist hatte dort nur schwer Zugang, eine wohlhabende Dame wie Miss Butterworth hingegen konnte ungezwungen ermitteln. So wie meine Lady Christabel auf ihrer Seite der grünen Tür Nachforschungen anstellt, während Maud bei den Dienstboten als eine von ihnen gilt und daher Dinge erfährt, die man Lady Christabel nie anvertrauen würde.